Tempel und Schreine in Tōkyō

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Tokyo

Über Tempel und Schreine stolpert man in den japanischen Städten und Dörfern so oft, wie über MacDonalds-Filialen in Amerika. 😛 Okay, das war jetzt eindeutig ein falscher Vergleich, denn ein Tempelbesuch verläuft dann doch gänzlich anders: Hier gibt es Benimmregeln. 😉

Im Grunde lässt sich der Ablauf eines Tempelbesuchs sehr einfach erklären. Beim rituellen Tempelbesuch ist es üblich, sich zuerst zu reinigen. An einem Brunnen schöpft man mit einer Kelle Wasser und reinigt Hände und Mund. Dann, an den Ständen, lässt man etwas Geld und kauft sich entweder Glücksbringer oder Räucherstäbchen für die Rauchbecken. Hier kann man sich dann den reinigenden und heilenden Rauch zufächern. Vor der Haupthalle zieht man zumeist erst die Schuhe aus. Man nähert man sich einer Holzbox, in die man Münzen wirft. Dann klatscht man oder läutet eine Glocke. Hiermit zieht man die Aufmerksamkeit der Gottheit auf sich. Jetzt die Hände falten und verbeugen.

Auch sehr beliebt sind so genannte O-mikuji. Bei dieser Art Orakel-Lottery kann man sich für ein paar Euro Glück und Unglück voraussagen lassen.

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